Aktuell: Reisespiele für Kinder

Ab 3 Jahren

 Melodien raten: Eine Person fängt an, eine bekannte Melodie zu summen (z. B. ein Kinderlied oder die Titelmusik aus einem Film). Die anderen Spieler müssen die Melodie erraten. Wem dies zuerst gelingt, der ist als nächster an der Reihe.

 

Ich sehe was, was du nicht siehst: Der Klassiker unter den Reisespielen für Kleinkinder. Ein Spieler sucht sich einen Gegenstand aus, den alle sehen können und beschreibt ihn mit dem Satz: „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist – blau/ grün/ rot“ (je nachdem). Die anderen müssen nun erraten, welcher Gegenstand gemeint ist.

 

Farbenspiel: Eine Alternative zu „Ich sehe was, was du nicht siehst“ ist das Farbenspiel. Dabei nennen Sie einfach eine Farbe und die Kleinen müssen Dinge in dieser Farbe entdecken. Wer die meisten gefunden hat, hat gewonnen.

 

Geschichten weiter erzählen: „Es war einmal eine kleine Prinzessin und ein mutiger kleiner Seefahrer, die gingen zusammen auf eine Reise …“ Sie geben den Anfang vor, Ihre Kinder machen weiter. Jeder führt die Geschichte so lange fort, bis ihm nichts mehr einfällt, und sagt dann den Namen eines anderen Mitspielers, der weitermachen muss. So geht es reihum, bis ein Ende gefunden ist. Ein sehr schönes Reisespiel, das die Langeweile vertreibt und das kreative Denken fördert.

Ab 6 Jahren

Teekessel: Das Teekessel-Spiel ist ein uralter Klassiker, nicht nur unter den Reisespielen, sondern auch in der Schule.

Ein Spieler denkt sich einen Begriff aus, der mehrere Bedeutungen hat, z. B. „Birne“ und „(Glüh-)Birne“. Nun müssen die verschiedenen Bedeutungen beschrieben werden, z. B. so: „Meinen Teekessel kann man essen und meinen Teekessel braucht man im Haus“. Wer den Begriff errät, bekommt Punkte. Je weniger Hinweise er gebraucht hat, desto mehr Punkte erhält er.

 

Was ist passiert?: Eins der spannendsten Spiele für unterwegs: „Was ist passiert?“ erfordert Einfallsreichtum von Ihnen und Kombinationsgeschick von Ihren Kindern. Sie denken sich eine Geschichte aus oder denken an eine Ihnen bekannte Geschichte, erzählen aber nur das Ende.

Ein bekanntes Beispiel: „Ein Mann liegt tot in der Wüste. Um ihn herum sind seine Klamotten verstreut, in der Hand hält er ein Streichholz. Was ist passiert?“

Ihre Kinder müssen nun erraten, wie es zu diesem Ende gekommen ist. Dafür stellen sie Ihnen Fragen, die mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten sind. Bei mindestens zwei Spielern und einem Geschichtenerzähler darf jeder Spieler so lange Fragen stellen, bis eine davon mit Nein beantwortet wird. Dann ist der nächste an der Reihe.

Zugegeben – sich selbst mal eben eine Geschichte zu überlegen, ist die Fortgeschrittenen-Version dieses Reisespiels. Einfacher ist es mit Vorlagen aus dem Internet. Googlen Sie einfach mal nach „Was ist passiert? Rätsel“.  

 

Wer oder was bin ich?: Ein Spieler behauptet, eine andere Person, ein Gegenstand oder eine Stadt zu sein. Die anderen müssen nun durch Ja-oder-nein-Fragen herausfinden, wer oder was der Spieler ist, z. B. mit „Bist du ein Mensch?“, „Hast du rote Haare?“, „Sitzt du in diesem Auto?“. Wer als erster richtig rät, ist als nächstes dran.

 

 

 

Handlesen: Dieses Reisespiel hat zwei Vorteile: Es ist relativ ruhig und man braucht dafür weder Zettel noch Stift. Ein Spieler schreibt einem anderen nacheinander Buchstaben in die Handfläche, die ein  Wort ergeben. Der andere muss dieses Wort erraten. Am besten geeignet für zwei oder mehr Kinder auf der Rückbank.


Was will der Spieleverein dinx?

Der Spieleverein dinx fördert und unterstützt das Spielen in Südtirol und versucht, der Südtiroler Bevölkerung das Spiel und das Spielen näher zu bringen. Vor allem Eltern möchten wir von der Wichtigkeit des gemeinsamen Spielens in der Familie überzeugen. Unser Schwerpunkt sind Brett- und Kartenspiele.

 

Im Spielezentrum finden zweimal wöchentlich Spieleabende für alle statt; an einem Nachmittag pro Woche können Spiele ausgeliehen werden. Mit dem Spielemobil beliefern wir viele Spieleaktionen in ganz Südtirol mit Spielen und mit Knowhow. Bei den jährlich stattfindenden Spieletagen haben Familien die Möglichkeit, auf einfache Weise neue Spiele kennen zu lernen und nach Herzenslust zu spielen.