
Wir empfehlen : Linq

Was bitte haben Falten mit einem Schlüssel zu tun?
Nichts, könnte manch einer glauben... der hat wohl noch nie LINQ gespielt!
Ein wirklich tolles Kartenspiel für größere Spielrunden.
In einer für den Inhalt etwas zu groß geratenen Schachtel findet man Punktechips, einen Dodekaeder und zwei Kartenstapel (auf deren Rückseite der Hinweis „nicht mischen!“ steht, was auch tunlichst eingehalten werden sollte).
Auf den Karten stehen je zwölf unterschiedliche Begriffe und jede Karte ist doppelt vorhanden.
Es kommen ausschließlich Kartenpaare, also je zwei identische Karten, ins Spiel. Bei beispielsweise sechs Spielern werden drei Kartenpaare verteilt. Mit dem Würfel wird erwürfelt, welcher der zwölf Begriffe in dieser Spielrunde verwendet werden soll.
Keiner kennt die Karten der anderen und somit weiß keiner, wer sein eigener Partner ist und wer von den restlichen Spielern je ein Paar bildet.
Nun nennt jeder Spieler reihum ein Wort, welches einen Hinweis auf den Begriff auf seiner Karte - jeweils dem neben der erwürfelten Zahl - gibt.
Dieser Begriff muss so gewählt werden, dass der unbekannte Partner, der auf seiner Karte ja denselben Begriff stehen hat, den anderen erkennt (denn wenn beide Teile eines Paares einander finden, bringt das ordentlich Siegpunkte); gleichzeitig aber sollen die anderen Spieler von außen nicht erkennen, dass man ein Paar ist (denn dann muss man Siegpunkte abgeben).
Die Kunst besteht also darin, ein Wort zu nennen, dass gleichzeitig einen logischen Rückschluss auf den Begriff auf der eigenen Karte zulässt, aber dennoch nicht zu durchsichtig ist.
Beim Wort Garten wären Salat und Blume schon zu offensichtlich, Kinder(-garten) hingegen kann eher nur der eigene Partner richtig zuordnen. .
Das Paar-Wort oben ist übrigens (Schlüssel-)Bund(-Falte).
Von Vorteil ist dabei natürlich Insiderwissen zwischen Freunden oder ein gutes Feeling mit dem eigenen unbekannten Teampartner denn bei „warum“ und „gelb“ würde schließlich nicht gleich jeder auf Banane tippen, oder?
Nach der Begriffnennung reihum schreibt jeder verdeckt zwei Mitspieler (auch sich selbst) auf, die seiner Meinung nach ein Paar bilden.
Dann folgt ein zweiter Durchgang, d.h. jeder nennt wiederum einen passenden Begriff und im Anschluss daran gibt jeder wieder einen Tipp für ein Paar ab. Danach folgt die Auflösung und Punkteverteilung.
Um das ganze jedoch noch etwas schwieriger zu gestalten, kommen zusätzlich ein oder mehrere Fragezeichenkarten ins Spiel. Der Mitspieler, der diese Karte zieht, versucht, die anderen Spieler zu verwirren, indem er einfach irgendeinen Begriff nennt; am Besten für ihn ist es allerdings, nach Mögichkeit einen Begriff zu finden, der zu einem bereits genannten Begriff passt. Denn wenn es ihm gelingt, die Gegner zu irritieren und zu überzeugen, dass er Teil eines Paares ist, gewinnt der Fragezeichenspieler Punkte.
Ein Spiel, das nur für größere Runden geeignet ist; so richtig Spass macht es ab sieben Mitspielern. In dem Fall ist es sehr empfehlenswert, auch für Wenigspieler, als Partyspiel geeignet und definitiv ein Lieblingsspiel, wenn viele Leute unterhalten werden sollen.
Verlag: BeWitched [www.bewitched-spiele.de]
Autor: Erik Nielsen
Grafik: Sebastian Wagner
Erscheinungsjahr: 2007
SpielerInnen: 4-8
Alter: ab 10 Jahren
Dauer: ca. 45 Min.
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